«Arzt wollte ich werden, um ohne reden wirken zu können.»

Albert Schweitzer

Neues Analysegerät für das Spital


Am 15. Januar 2011 überreichte die Präsidentin des Sentats, Frau Rose-Francine Rogombé, zusammen mit dem Direktor der Firma Bordamur Gabon, Charles Sia, dem Direktor des Albert-Schweitzer-Spitals, Marc Libessart, eine wertvolle Spende in Gestalt eines vollautomatischen biochemischen Analyse-Apparates. Mit ihm können schnell und zuverlässig Laborwerte von Transaminasen, Creatinin und Harnsäure ermittelt werden, die Aufschluss über Leber- und Nierenerkrankungen geben.

Die Spende geht zurück auf eine Initiative der Senatspräsidentin, die im April des vergangenen Jahres in Gabun ansässige Wirtschaftsbetriebe aufgefordert hatte, dem Spital in Lambarene zu helfen. Das malaysische Holzexportunternehmen Bordamur-Gabon ist diesem Aufruf nachgekommen, und so konnte jetzt dieses wertvolle Gerät übergeben werden, das den alten halbautomatischen Apparat ersetzt.


Bericht über die Ratssitzung der FISL im April 2010 in Lambarene


Am 10. und 11. April 2010 fand in Lambarene unter Leitung von Dr. Roland Wolf die jährliche Ratssitzung der Internationalen Stiftung für das Albert-Schweitzer-Spital in Lambarene (Fondation Internationale de l’Hôpital du Docteur Albert Schweitzer à Lambaréné – FISL) statt. Die wichtigsten Punkte der zweitägigen Beratungen seien hier zusammengefasst.

Vor der Sitzung wurden der Vorsitzende und der Spitaldirektor vom Staatspräsidenten Ali Bongo Ondimba in einer 45-minütigen Audienz empfangen. Der Präsident zeigte sich gut über die Aktivitäten des Spitals informiert und versprach eine Erhöhung der gabunischen Subvention sowie ein starkes nationales und internationales Engagement der Regierung bei der Vorbereitung der Hundertjahrfeier im Jahre 2013.

 

1. Ratsinterne Angelegenheiten

1. Ratsinterne Angelegenheiten

Die Sitzung begann mit einer faustdicken und vor allem für die europäischen Mitglieder des Stiftungsrats nicht erwarteten Überraschung. Nachdem zunächst die Vertreter der nationalen Hilfsvereine (Schweiz, Deutschland, Frankreich, USA) bestätigt worden waren, wurde der neue Vorstand gewählt. Dabei sah sich der bisherige Vorsitzende Dr. Wolf, der für eine zweite Amtszeit kandidierte, plötzlich einem Gegenkandidaten in der Person des Vertreters der amerikanischen Fellowship Dr. Lachlan Forrow gegenüber. Dr. Forrow, der in der Vergangenheit nie ein Interesse am Amt des Vorsitzenden gezeigt hatte, wurde mit den Stimmen der gabunischen Ratsmitglieder zum neuen Präsidenten der Stiftung gewählt. Die europäischen Mitglieder und Christiane Engel, die Vertreterin der Familie Schweitzer, zeigten sich bestürzt über die Art des Vorgehens und über die Tatsache, dass ein Verein, der jährlich lediglich 30.000 Dollar nach Lambarene überweist und es immer abgelehnt hatte, dem Spital in finanziellen Notsituationen zu helfen, nun die Präsidentschaft innehat.

Nach der anschließenden Wahl der Vizepräsidenten besteht der Vorstand der Stiftung nun aus folgenden Personen:

Präsident: Dr. Lachlan Forrow (USA)
1. Vizepräsident: Albert Chavihot (Gabun)
2. Vizepräsident: Dr. Hans-Peter Müller (Schweiz)
3. Vizepräsident: René Hilaire Adiahéno (Gabun)
4. Vizepräsident: Dr. Daniel Stoffel (Schweiz)
5. Vizepräsident: Prof. Dr. Gabi Pauli (Frankreich)

Der Deutsche Hilfsverein, nach der Schweiz der größte internationale Geldgeber, ist im Vorstand nicht mehr vertreten.

Zuvor hatte der Stiftungsrat mit Dr. Solange Nzenze ein neues gabunisches Mitglied aufgenommen. Dr. Nzenze war am 1. April von der gabunischen Regierung ernannt worden, wenn auch mit einem mit der Satzung nicht übereinstimmenden Schönheitsfehler: sie vertritt das Wissenschafts-ministerium, doch nach den Statuten ist im Stiftungsrat nur ein Vertreter des Gesundheitsministeriums vorgesehen.

 

2. Aktivitäten der Stiftung

2. Aktivitäten der Stiftung

Zunächst gab der Spitaldirektor Marc Libessart einen umfassenden Bericht über die finanzielle und personelle Situation sowie die abgeschlossenen, laufenden oder geplanten Projekte. Hervorzuheben sind in personeller Hinsicht die Verstärkung der Verwaltung durch zwei europäische Mitarbeiter (Finanzdirektor und technischer Direktor) und die Einstellung einer Apothekerin, während die Rekrutierung von Ärzten und Pflegepersonal nach wie vor schwierig ist. Die finanzielle Situation des Spitals hat sich dank einer rigorosen Sparsamkeitspolitik erheblich gebessert, und ein Großteil der Schulden konnte zurückgezahlt werden.

Danach berichtete Viviane Stroh, die Assistentin der Stiftung, über ihre Tätigkeit. Zu ihren Aufgaben gehören außer der tagtäglichen Verwaltung die Kommunikation mittels Schriftverkehr, die Gestaltung des Internetauftritts, die Teilnahme an Veranstaltungen sowie die Pflege der alten und die Suche nach neuen Partnern, die uns bei der Beschaffung und beim Versand von Material und Medikamenten helfen.

 

3. Finanzen

3. Finanzen

Nachdem in den letzten Monaten die verspätet vorgelegten Jahresabschlüsse 2007 und 2008 genehmigt worden waren, wurde auch der Finanzbericht für das Jahr 2009 genehmigt. Er schließt mit einem Überschuss von rund 65.000 Euro ab.

Leider konnten die getrennt geprüften Zahlen des Forschungslabors noch nicht in die Bilanz des Spitals eingerechnet werden. Dies wird in den nächsten Monaten nachgeholt, und ab dem Rechnungsjahr 2010 wird es nur noch eine Bilanz für alle Aktivitäten des Spitals geben.

Erneut ist klar geworden, dass das Spital in der Lage ist, mit den derzeit gegebenen finanziellen Möglichkeiten (Subvention des Staates Gabun, Unterstützung durch die Hilfsvereine, Eigeneinnahmen aus medizinischen Leistungen und auch durch die Besucher der Historischen Zone) seine Aufgaben zu erfüllen. Allerdings führt das Fehlen von Rücklagen immer wieder zu finanziellen Engpässen. Die erste Rate der gabunischen Subvention wird in der Regel nicht vor Ende März überwiesen, 2010 sogar erst Ende April. Das heißt für die Stiftung, dass die Löhne für Januar bis März, insgesamt etwa 275.000 Euro, von ihr vorzufinanzieren sind und ein entsprechendes finanzielles Polster geschaffen werden muss.

Am Anfang des Jahres ist ebenfalls die große Medikamentenbestellung in Europa für die Spitalapotheke fällig, und die dafür benötigten rund 150.000 Euro müssen bereits bei der Bestellung bezahlt werden und nicht erst nach dem Eintreffen des Containers Mitte des Jahres. Da dieses Geld nicht vorhanden war, musste die diesjährige Bestellung in mehrere Partien aufgeteilt und ein Teil der Medikamente in Gabun gekauft werden, was sehr umständlich ist und zu finanziellen Verlusten führt.

 

4. Aktivitäten des Spitals

4. Aktivitäten des Spitals

Die Zahlen des Jahres 2009 zeigen sowohl insgesamt als auch in praktisch allen Bereichen eine deutliche Zunahme der Aktivitäten. Die Zahl der ambulanten Untersuchungen und Behandlungen stieg gegenüber dem Vorjahr um 25 % auf 30.324, die der stationären Aufnahmen um 28,5 % auf 8.530 Patienten mit insgesamt 33.500 Tagen im Spital. Vor allem vier Gründe sind für diese Entwicklung verantwortlich: der lang anhaltende Streik im öffentlichen Gesundheitswesen, die geringere Frequentierung der Buschambulanzen in den Dörfern der Umgebung, die schnelle Behand lung und die moderaten Tarife im Schweitzer-Spital und dessen nach wie vor guter Ruf bei den Patienten.

Im Rahmen der ambulanten Untersuchungen stehen die parasitären und Infektionskrankheiten, und darunter mit Abstand die Malaria, an erster Stelle der Krankheitsursachen, gefolgt von den Erkrankungen der Atem wege, den Unfällen (Verkehrsunfälle und Unfälle auf den Holzplätzen) und den Erkrankungen des Verdauungssystems. Wie zu Schweitzers Zeit sind die Eingeweidebrüche immer noch sehr stark vertreten.

Bei den stationären Aufnahmen steht die Kinderklinik mit 2.593 Patienten und einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr von 41 % eindeutig an erster Stelle vor der Chirurgie und der Inneren Medizin. Auch hier nehmen bei den Krankheitsursachen die parasitären und Infektionskrankheiten den ersten Platz ein vor den Unfällen und den Erkrankungen der Atemwege.

Bei den 2.408 chirurgischen Eingriffen – 13 % mehr als 2008 – dominieren die Unfälle und die Hernien.

Auf der Entbindungsstation wurden 2.006 Patientinnen behandelt und 1.314 Kinder geboren – 425 mehr als im Vorjahr. Jede vierte Schwangere kommt nicht aus Lambarene, eine von zwölf sogar aus der 230 Kilometer entfernten Hauptstadt Libreville.

Insgesamt verzeichnete das Spital 163 Todesfälle. Setzt man diese Zahl in Beziehung zur Dauer des Aufenthaltes, erkennt man, dass 34 % der Todesfälle in den ersten 24 Stunden erfolgten und weitere 28% am zweiten Tag. Das bedeutet, dass zahlreiche Patienten zu spät ins Krankenhaus kamen, oft nach langer erfolgloser Behandlung bei einem traditionellen Heiler (Nganga) oder von Angehörigen aus der Hauptstadt oder anderen Landesteilen in ihre Heimat Lambarene gebracht wurden, um dort zu sterben.

Nach dem Ausscheiden des Zahnarztes litt die Zahnklinik unter dem Fehlen eines Nachfolgers, da der Kandidat seit Oktober 2009 auf eine Arbeitserlaubnis wartet. Deshalb beschränkte sich die Aktivität auf die stationäre Klinik im Spital (1.794 Patienten), während die wichtigen Bereiche der Prävention in den Schulen von Lambarene und die mobile Zahnklinik in den Orten der Provinz vernachlässigt werden mussten.

Das medizinische Labor, in dem alle Analysen für ambulante und stationäre Patienten vorgenommen werden, führte insgesamt 72.453 biologische Untersuchungen durch und stößt damit auch räumlich an seine Grenzen.

Die Röntgenabteilung litt lange Zeit unter den häufigen Pannen des überlasteten alten Röntgengeräts, bis das Forschungslabor dem Spital ein ganz modernes digitales Gerät finanzierte. Es ist an einen Computer angeschlossen, über den die Röntgenaufnahmen zur Begutachtung an Spezialisten in der ganzen Welt geschickt werden können. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 5.312 Aufnahmen gemacht, die meisten in Verbindung mit Unfällen.

Die Behandlung von Aids, Tuberkulose und dem Buruli-Geschwür findet im Rahmen nationaler Programme statt, d.h. dass der Staat Gabun die Gesamtheit oder einen Großteil der Medikamente zur Verfügung stellt. Das Programm zur Bekämpfung von Aids wird im Schweitzer-Spital seit dem Jahre 2005 umgesetzt. Neben der Behandlung der Patienten mit anti-retroviralen Medikamenten erfolgt eine vorbeugende Information in allen Abteilungen durch einen aidskranken jungen Mann und kostenlose Aidstests für alle Schwangeren und Kinder. Im Jahr 2009 führte das Labor des Spitals 3.682 Tests durch, von denen sich 446 als positiv herausstellten. Von diesen Personen werden 191 mit Medikamenten therapiert. Natürlich stellen diejenigen, die aus irgendeinem Grund nicht behandelt werden, die die Behandlung abbrechen oder aus den Augen verloren werden, ein ernstes Problem dar.

Die Verhinderung der Aids-Übertragung von der Mutter auf das Kind war im Jahre 2003 mit deutscher Finanzierung als Projekt gestartet worden und ist seit 2008 voll in die Arbeit der Entbindungsstation integriert. 1217 Schwangere wurden im vergangenen Jahr getestet, von denen 67 HIV-positiv waren und 51 einer Behandlung mit Medikamenten zustimmten. Von 52 Kindern wurden 15 am Ende des ersten Lebensjahres getestet: sie waren alle HIV-negativ.

Äußerst besorgniserregend ist die Situation bei der Tuberkulose. Die Zahl der Erkrankungen steigt besonders in der jungen Bevölkerung rapide an, da die Tuberkulose eine der häufigsten und gefährlichsten Zweitinfektionen bei der Immunschwächeerkrankung Aids ist (38 Fälle von Doppel -infektion 2009). Hinzu kommt eine große Zahl (etwa 20 %) von Erkrankten, die nach der Entlassung aus dem Spital nicht mehr aufgefunden werden können, dann rückfällig werden und andere Personen mit der Krankheit anstecken. Das Fehlen einer sozial-fürsorgerischen und psychologischen Betreuung macht sich hier ebenso negativ bemerkbar wie die unzureichende Menge der vom Staat zur Verfügung gestellten Medikamente.

Die Region Mittlerer Ogowe mit ihren zahlreichen Flüssen und Seen ist in Gabun das Hauptverbreitungsgebiet des Mycobacterium ulcerans, das für die Ausbildung des Buruli-Geschwürs verantwortlich ist. In der Behand lung dieses Geschwürs hat das Schweitzer-Spital eine jahrzehntelange Erfahrung und ist zum führenden Krankenhaus im Lande geworden, wobei es vom staatlichen Buruli-Programm unterstützt wird. Im Jahr 2009 wurden 28 Patienten behandelt, mehrheitlich Kinder und Jugendliche, die zum Teil wochen- oder gar monatelang im Spital bleiben müssen. Extremfall ist ein Junge, der von seinen Eltern im Stich gelassen wurde und seit drei Jahren im Spital lebt. Ein großes Problem und eine finanzielle Belastung stellt die Beschaffung von Verbandsmaterial dar, da die Verbände täglich oder sogar mehrmals am Tag gewechselt werden müssen.

Zum Schluss sei noch der mobile Mutter-Kind-Dienst erwähnt, der mehrmals in der Woche ausfährt und in regelmäßigem Turnus dreizehn Dörfer der Provinz besucht. Zu seinen Tätigkeiten gehören die Gesundheitserziehung, die Beratung in Sachen Ernährung, Hygiene und Fami lienplanung, die vorgeschriebenen Impfungen sowie Informationen über Aids. Doch seitdem die staatliche Gesundheitsbehörde den mit amerikanischer und deutscher Finanzierung 1997 ins Leben gerufenen Buschambulanz-Dienst im November 2008 übernommen hat, geht die Zahl der Behandlungen in den Ambulanzen zurück, während sie im Spital ansteigt. Und so mancher Patient, der früher nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus noch in den Buschambulanzen weiter behandelt wurde, ist jetzt nicht mehr aufzufinden.

5. Forschungslabor

5. Forschungslabor

Die Arbeit des Forschungslabors lässt sich in drei große Bereiche gliedern: die Dienstleistungen für die übrigen Abteilungen des Spitals, die Forschungsaktivitäten und die Aus- und Fortbildung.

Zum ersten Bereich gehört die Malaria-Diagnose, vor allem routinemäßig für alle Patienten der Kinderklinik, wie auch die Untersuchung des Hämoglobins, speziell zur Diagnose der Sichelzellerkrankung mittels Elektrophorese. Aus Mitteln des Forschungslabors wurde ein mikrobiologisches Labor eingerichtet, das dem ganzen Spital zugute kommt.

Bei der klinischen Forschung steht der Test von Wirkstoffen, vor allem in Form von verschiedenen Kombinationen, für die Malaria-Behandlung im Mittelpunkt, daneben die Erprobung eines und bald eines zweiten Impfstoffes.

In Zusammenarbeit mit der „Vienna School of Clinical Research“ sind in Lambarene mehrere Fortbildungsveranstaltungen zu wissenschaftlichen, methodischen und ethischen Fragen für junge Forscher aus Europa und Afrika durchgeführt worden.

Von der Arbeit der Forscher zeugt auch eine beeindruckende Liste von Veröffentlichungen in Fachzeitschriften.

Nachdem es in der Vergangenheit immer wieder zu Reibungen im Verhältnis zwischen Forschungseinrichtung und Klinik gekommen war und es auch Differenzen in Bezug auf die finanziellen Verantwortlichkeiten gab, hat der Stiftungsrat nun eine neue Vereinbarung gebilligt, die die beiderseitigen Rechte und Pflichten festlegt.

6. Gedenkstätte Historische Zone

6. Gedenkstätte Historische Zone

Das Museum zählte im vergangenen Jahr 3.355 Besucher. Das waren zwar 519 weniger als im Jahr 2008, woran vor allem die politische Situation des Landes – zunächst der Tod der Präsidentengattin, dann der des Präsidenten – sowie der anschließende Wahlkampf verantwortlich waren.

Doch erfreulicherweise blieben die Besucher länger als in der Vergangenheit, denn die Zahl der Übernachtungen stieg von 553 auf 1.986 und die Zahl der eingenommenen Mahlzeiten von 2.103 auf 3.438.

Im Nähatelier wurden Vorhänge für die verschiedenen Pavillons, Decken für die Gästezimmer und Stofftiere sowie Umhängetaschen für den Souvenirladen des Museums und das Schweitzer-Museum in Günsbach hergestellt.

Insgesamt betrugen die Einnahmen der historischen Zone etwa 65.000 Euro, 22.500 im Museum und 42.500 im Beherbergungsbereich. Mit der für Ende des Jahres geplanten Fertigstellung des zweiten Gästehauses mit sieben klimatisierten Zimmern erhofft sich die Stiftung eine weitere Steigerung der Einnahmen.

Nach fast einem Jahr Stillstand wurden die Bemühungen um die Aufnahme des Historischen Spitals in das UNESCO-Weltkulturerbe fortgesetzt.

 

7. Dörfliches Leben und Projekte

7. Dörfliches Leben und Projekte

Im Oktober vergangenen Jahres wurden die Toiletten für den Erwei terungsbau der Grundschule ihrer Bestimmung übergeben. Sie sind aus Schulspenden deutscher Albert-Schweitzer-Schulen finanziert worden. Sehr erfolgreich war die Arbeit des aus dem Malatelier hervorgegangenen Ateliers für künstlerischen Ausdruck und Aids-Vorbeugung. Unter Anleitung von zwei französischen Kunsttherapeutinnen stellten kranke und gesunde Kinder Kunstgegenstände der verschiedensten Art her, die nun die Gebäude des Krankenhauses im Innern und auch an den Außenwänden schmücken. Zusammen mit einem gabunischen Schauspieler und Regisseur entstand ein Theaterstück, „Es war einmal Schweitzer“, in dem die Ankunft und die ersten Jahre des Ehepaares Schweitzer in Lambarene dargestellt wurden. Das Stück ist mit großem Erfolg in Lambarene, der Hauptstadt Libreville und in der Wirtschaftsmetropole Port-Gentil aufgeführt  worden.

 

8. Verschiedenes

8. Verschiedenes

Die nächste Sitzung des Internationalen Stiftungsrats soll am 3. und 4. Oktober 2010 in Lambarene stattfinden.

Lambarene: Albert Schweitzer mit Ehefrau