11.09.2009
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• Projektwoche "Afrika" Schüler der 3. und 4. Klasse der Frankfurter Albert-Schweitzer-Schule beschäftigten sich im Mai unter der Leitung von Frau Hansen im Rahmen der Projektwoche mit dem Leben und Werk A. Schweitzers. Ein Höhepunkt war der Besuch eines Zeitzeugen. Herr Guido Schöpp leitete das größte Furnierwerk Afrikas und überraschte die Schüler mit seinen spannenden Ausführungen: Vom massiven Baum bis zum Furnier. Sein Bericht über den Besuch Albert Schweitzers in Lambarene, Pfingsten 1955: „Unvergesslich bleibt die herrliche Atmosphäre im Hospital, getragen von der Freude an der Mitarbeit, der Hilfe, der Menschenwürde und die tiefe Verehrung für Albert Schweitzer". Diese wirkmächtigen Worte fesselten die jungen Zuhörer und führten zu einer lebhaften Diskussion. Weiterhin diskutierten die Schüler mit Frau Isolde Sallatsch u. a. folgende Frage: „Warum ist A. Schweitzer ein Vorbild für dich?" Und hier ist Khadijas Antwort: „Ja, weil er Ehrfurcht vor dem Leben hatte. Ich helfe auch viel – wie Albert Schweitzer".
Anlässlich des Buchmesseschwerpunktes Türkei im Herbst 2008 kreierten Schüler der Georg-Kerschensteiner- Schule, Obertshausen, u.a. ein Albert-Schweitzer-Seidenbuch mit sechs Seiten. Nach einer Einführung in die Kalligraphie durch die Künstlerin, Frau Tanja Leonhardt, begann eine virtuelle Reise durch das Leben und Werk von Albert Schweitzer. Frau Isolde Sallatsch, DASZ Frankfurt, ermunterte die Schüler, den eigenen Weg zur Sinnerfüllung zu suchen, um das „eigene" Lambarene zu finden. Nach einer Literaturarbeit wurden wirkmächtige Zitate Schweitzers aus Schülersicht „neu" interpretiert, so auch das Schlüsselwort „Ehrfurcht", und auf Seide zweisprachig – deutsch und türkisch – kalligraphiert. So impliziert das zeitlose Wort „Ehrfurcht" folgende Botschaften mit Nachhaltigkeitscharakter: EHRLICHKEIT, HARMONIE, RESPEKT, FREIHEIT, UTILITARISMUS, RECHT, CHARISMA, HUMANITÄT, TRADITION. Ein großes Dankeschön an die STIFTUNG DEUTSCHES ALBERT-SCHWEITZER-ZENTRUM, die das Projekt finanziell unterstützt hat. Für die ideelle Unterstützung gebührt ein herzlicher Dank den Schülerinnen und Schülern, der Kunstlehrerin Frau Küchemann, Herrn Gündling, dem Schulleiter, Frau Tanja Leonhardt sowie Frau Armknecht von KultA e.V.
Entdecke die Vielfalt des Lebensmottos Schweitzers: „Ehrfurcht vor allem Leben" Im Herbst 2008 wurde in konzertierter Aktion von Stiftung, DASZ und Deutschem Hilfsverein erstmals ein Albert-Schweitzer-Wettbewerb ausgeschrieben, zu dem alle deutschen Albert-Schweitzer-Schulen - über 200 - aufgerufen wurden. |
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